Niederschläge

Auf La Gomera liegt die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei etwa 400 Millimetern je Quadratmeter und Jahr. Hierbei sind jedoch beträchtliche Unterschiede hinsichtlich der verschiedenen Inselregionen zu berücksichtigen, da die Berge im Zentrum der Insel als Wasserscheide fungieren. Sie halten die aus dem Norden kommenden Regenwolken davon ab, in den Süden der Insel vorzustoßen. Diese regnen sich stattdessen an der Nordseite ab.

Das hat zur Folge, dass die Niederschlagsmenge im südlichen Teil der Insel bei unter 200 Millimetern liegt, im nördlichen Teil dagegen doppelt so hoch ist. An der Nordseite der Berge werden gar Spitzenwerte von um die 900 Millimeter erreicht. Als besonders regenreich ist dabei der Winter einzustufen. Der Monat mit den statistisch betrachtet stärksten Niederschlägen ist der Dezember. In ihm gibt es durchschnittlich sieben Regentage. Im Juli fällt demgegenüber statistisch betrachtet gar kein Regen. Faktisch kann es jedoch vorkommen, dass es auch in einem Wintermonat gar nicht regnet.
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