Alajeró

Das administrative Zentrum des Südens der Insel ist Alajeró. Zu verwalten gibt es allerdings außer dem Ort selbst und dem 12 Kilometer entfernten Playa de Santiago nur wenig. Nahezu alle Dörfer in dieser Region sind inzwischen ausgestorben. Grund ist die Abwanderung nach Playa de Santiago, Alajeró oder auch Teneriffa. Der Grund für die massive Landflucht liegt darin, dass die Landwirtschaft als die Hauptsäule der hiesigen Wirtschaft infolge der kargen, wüstenartigen Natur nicht genügend abwirft.
Dennoch ist Alajeró selbst einen Besuch wert. Parken kann man hier auf einem großen Parkplatz. Nach wenigen Schritten gelangt man zum Rathaus und der Casa de la Cultura. Von hier führt eine kleine Straße zur Iglesía de San Salvador, der Pfarrkirche des Ortes. 

In der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kirche findet man, wie so oft auf den Kanaren, eine Christusstatue aus Holz. Vor der Kirche erstreckt sich ein kleiner Platz auf dem Lorbeerbäume für etwas Schatten sorgen.
Von hier aus hat man auch einen schönen Ausblick auf den Roque Calvario, den südlich des Ortes gelegenen Berg. Vom Kirchenvorplatz führt ein Weg an dem Dorffriedhof vorbei hinauf auf den Berg. Neben einem kleinen Picknickplatz findet man hier auch die
Ermita
Ermita

Einsiedelei als Ort der Andacht und Kontemplation; auf den Kanaren werden auch Kapellen so bezeichnet.

San Isidro sowie einen großartigen Ausblick über den Süden der Insel. Hin und zurück dauert die Wanderung ungefähr 1 Stunde.
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